2021 - und jetzt stelle ich meine Ernährung um...

 

 

Low Carb, Detox, Metabolic Balance, Weight Watchers, Pulver kaufen, FDH, Intervallfasten, Basenfasten, komplett Fasten.... 🤯

Ich möchte doch einfach nur:

- Gewicht reduzieren

- mich gesünder ernähren

- mein Hautbild verbessern

- meine Energie, Konzentration, meine Nerven stärken

- und mir dabei nicht so viel Gedanken machen müssen wie, wo, wann, was und wieviel Gramm davon man essen darf

 

 

Ich habe mir über viele Arten der Gewichtsreduzierung Gedanken gemacht, denn die Anfragen gerade zu Jahresbeginn sind immer da. Ich bin allerdings kein Fan von reinen Diäten, mir ist der Detox-Effekt mindestens genauso wichtig, Deshalb habe ich meinen Kunden bisher am Liebsten das Basenfasten angeboten. Diese gesunde Methode zu entsäuern, zu entgiften, sein Immunsystem auf Vordermann zu bringen UND sich von ein paar lästigen Kilos zu trennen, ist sehr gesund und sehr effektiv. Allerdings braucht man viel Eigendisziplin und man muss genau wissen was man essen darf.

 

Letztes Jahr habe ich etwas unkomplizierteres ausprobiert, das Intervallfasten (16 Stunden Fasten, 8 Stunden normal Essen). Auch hier hat mich der Detox-Effekt überzeugt, allerdings war ich mit dem Tempo der Gewichtsreduktion nicht so zufrieden. Außerdem fand ich es nicht sinnvoll, dass man in den 8 Stunden Essenszeit eigentlich ALLES essen darf (Ich esse noch schnell ein Stück Fleischwurst, gleich geht das Fasten los - haha...).

Wenn ich mich schon da durchbemühe, soll es sich ja lohnen. Da will ich auch richtig detoxen und richtig viel abnehmen.

 

Also habe ich zu Jahresbeginn eine Kombination aus beidem ausprobiert, und angepasst bis es für mich perfekt war:

Alltags- und familientauglich, lecker Essen ohne Hungern, simpel, entgiftend, entsäuernd und schnell in der Gewichtsreduktion! Machbar, da ich 8 von den nötigen 16 Stunden Fasten verschlafe und ein Frühstück für mich eh nicht so wichtig ist (Kaffee schwarz habe ich mir erlaubt, ohne das hätte ich es nicht durchgestanden).

 

Das heißt:  z.B. von 19-11 Uhr fasten und von 11-19 Uhr essen - aber vorwiegend basisch:

Z.B: Morgens eine große Schale Obst mit Nüssen, am Nachmittag ein paar Kartoffeln mit Gemüse und am Abend mit der Familie einen kleinen Teller "normales" Familienessen. In diesen 8 Stunden bist du durchgehend satt und hast nur leckere Sachen gegessen :-)

 

Ich persönlich wollte auf das gemeinsame Essen nicht verzichten, es trotzdem genüsslich kochen und mitessen. Schließlich wollte ich es 6 Wochen gut durchhalten können und keinen "boooah jetzt reicht´s aber" Anfall bekommen. Außerdem wollte ich Körperfett abbauen und nicht Muskulatur, also habe ich beim "gemischten Essen" auf Proteine in Form von Fleisch, Fisch oder Getreideprodukten (Brot, Pasta, Reis..) geachtet.

Falls ich zwischendurch Appetit hatte, gab es einen Apfel, eine Banane, eine Karotte, Mandeln... aber meistens brauchte ich nichts, da ich keinen Hunger hatte.

Um meinen Stoffwechsel noch besser in die Gänge zu bekommen und weiter Kalorien zu verbrennen habe ich jeden 2. Tag 30 Minuten auf dem Hometrainer verbracht. 

Den Verzicht auf Zucker und das Glas Wein am Abend habe ich mir übrigens viel schwieriger vorgestellt, aber es ging wirklich gut, denn ich sah den Erfolg und zwar schnell!

Das war wichtig für mich, denn Geduld ist nicht meine Stärke :-(

Am Wochenende habe ich mit meiner Familie übrigens "normal" gefrühstückt, tagsüber Basen-Zeit gehalten und abends wieder Familienessen. So waren die Wochenende auch nicht schwer zu überstehen.

 

Nach der ersten Woche habe ich zwei Kilo verloren, mich voller Energie gefühlt und war total motiviert weiter zu machen!

Danach konnte ich wochenweise im Schnitt ein weiteres Kilo reduzieren! 

 

 

Klingt cool? Ist es auch! Klingt kompliziert? Ist es nicht!

Also nutze die Zeit, in der geselliges Beisammensitzen mit Kuchen oder Prosecco sowieso noch nicht möglich ist - get ready für die Sommersaison!

Du hast es hier nicht mit einer "Theoretikerin" zu tun, die das Gelernte an ihre Kunden umformuliert und weitergibt, sondern jemand der selbst betroffen war und genau diese Kur optimiert und getestet hat. Und zwar erfolgreich :-)

 

So gehts:

Ab März starte ich mit einer weiteren Gruppe, du kannst dich hierfür jederzeit kurz per Mail anmelden.

Wir telefonieren am Anfang erst einmal, du schilderst mir dein Ziel, deinen Rhythmus, eventuelle Lebensmittel-Unverträglichkeiten, und ob dein Gesundheitszustand ok ist. Ich erkläre dir alles. Per Mail bekommst du Wochenpläne mit Rezeptideen. Das kannst du genau so übernehmen oder einfach dein eigenes "Ding" machen. Für Fragen, Rezeptideen, etc. kannst du mich immer gern kontaktieren, per WhatsApp, Telefon oder Email. Wenn wir eine nette kleine Gruppe sind kann ich auch eine WhatsApp Gruppe unter Gleichgesinnten bilden, hier kann man Rezepte austauschen und sich gegenseitig motivieren (nur wer möchte).

Der zeitliche Plan ist abhängig davon, wieviel du abnehmen möchtest. Danach richtet sich auch die Intensität deines Programms. Das besprechen wir zu Beginn alles. Um deinen Köper daran zu gewöhnen, und deine Ernährung langfristig umzustellen (du willst das Gewicht und die gesunde Ernährung ja halten) ist es gut, einen vollen Monat dabei zu bleiben.

 

Die Kosten dafür sind für 4 Wochen €75 inkl. Beratungsgespräch, Begleitung, Motivation, Rezepte...

 

Für jede weitere Woche danach, also 5.& 6. Woche beispielsweise kommen zusätzlich 15€ dazu, um mit Wochenplänen und Unterstützung versorgt zu bleiben.

Und hier geht's zu einer Email an mich um weitere Fragen zu beantworten oder um dich anzumelden.

 

Freu dich auf eine tolle Zeit mit Erfolgserlebnissen, Freude, leckerem Essen und eventuell Kontakt mit gleichgesinnten, netten, lustigen Menschen :-)

 

 

 

Um die Vorteile beider Methoden zu verstehen, erkläre ich beide hier nochmal kurz:

 

Basenfasten ist kein kurzer Trend, diese Ernährungslehre ist bereits seit 1913 bekannt - zu Recht wie ich finde.  

Durch tierische Lebensmittel, Milchprodukte, Getreide, Alkohol... entstehen im Körper Säuren. Werden es zu viele, können sie nicht mehr über Nieren und Darm ausgeschieden werden, sondern die Basen übernehmen deren Neutralisierung. Sind die schnell im Blut verfügbaren Mineralien aufgebraucht, greift der Organismus auf basisch wirkendes Kalium, Magnesium und Kalzium aus Muskeln, Knochen und Zähnen zurück. Die Folge sind Krämpfe, Osteoporose, Karies, Herzrhythmusstörungen, Allergien, Gicht oder Neurodermitis.

Das Säure-Basen-Gleichgewicht soll durch Basenfasten wieder hergestellt werden, also Fasten mit Obst und Gemüse. Dabei werden auf alle Lebensmittel verzichtet, die im Körper sauer verstoffwechselt werden. Alle Lebensmittel, die basisch verstoffwechselt werden, dürfen roh oder gekocht auf den Tisch. Nüsse, Öle, Gewürze und Kräuter bereichern das Basenfasten. Hierzu gibt es viele Tabellen im Netz, die erläutern welche Lebensmittel basisch oder sauer verstoffwechselt werden, wie hoch die jeweiligen Werte sind, welche neutral sind, etc...

Ich habe es mir immer einfach gemacht und mich daran gehalten, nur Obst, Gemüse, pflanzliche gute Öle und ein paar Nusssorten zu essen. Fasten im Sinne von Hungern muss man beim Basenfasten nicht. Gemüse, die (Tellerrand-) Figur wird zur Diva und darf sich schmücken, würzen und bewundern lassen ;-) Die Kreativität steigt, und man lernt Gemüse & Obst zu kombinieren und toll zu würzen. Gemüsecurrys, Suppen, Obstsalate 2.0 ;-)

Weil ich aber mit meiner Familie einmal am Tag gemeinsam essen machte, habe ich mich hier für das "80/20" Prinzip entschieden, also 80% basische Lebensmittel, 20% sauer verstoffwechselte Lebensmittel. Das ist immernoch supergesund und weit mehr Basenanteil als man sonst im Alltag schafft.

 

 

Intervallfasten ist durch die langen Essenspausen ein ebenso intensiver Detox-Booster. Körpereigenen Heilungskräfte werden aktiviert, Schmerzen gelindert, Energien freigesetzt. Kurzzeitfasten wirkt wie eine tägliche Detox Kur für die Haut, Glückshormone werden gebildet und intensivere Tiefschlafphasen finden statt. Nach rund 12 Stunden Fasten beginnt der Körper nämlich (quasi aus der Not heraus) Ketone aus Fettreserven zu mobilisieren, um diese zur Energiegewinnung zu nutzen, da keine Glucose aus der Nahrung mehr zur Verfügung steht. Und wo "bedient" er sich zuerst? Am Bauchfett, juhu ;-)

Der Körper ist dann in der Lage den "Zellmüll", wie beispielsweise verbrauchte Eiweißmoleküle, zu recyceln und daraus wieder neues Baumaterial für Muskelfasern oder Reparaturprozesse herzustellen - die Autophagie!

Beim klassischen Intervallfasten fastet man, um auf der sicheren Seite der Autophagie zu sein, 16 Stunden, und kann dann 8 Stunden lang essen. Mir liegt die erste Methode: Essenszeit von 11-19 Uhr.

 

Auf das frühe Frühstück kann ich persönlich besser verzichten als auf das Abendessen, aber jeder ist anders. Beim basischen Intervallfasten kann man und das "gemischte" Hauptessen schieben, wie es am Besten passt. Du liebst Frühstück mit ordentlich Brot, Eiern, Käse? Ok, dann ist für den Rest des Tages Basen-Zeit. "Normal" Mittagessen mit den Kids? Auch prima, dann den Rest des Tages nur noch Obst und Gemüse. Oder mein Modell mit dem gemeinsamen "gemischten" Abendessen, dann ist vorher Basen-Zeit.

 

 

Zu beiden Themen gibt es im Netz unzählige Literatur, wenn man sein Wissen vertiefen möchte. 

Beim Basenfasten kann ich Sabine Wacker sehr empfehlen und beim Intervallfasten Eckart von Hirschhausen.

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Dorothea (Dienstag, 23 Februar 2021 20:41)

    Ich kann das basische Intervallfasten mit Nicola wärmstens empfehlen - gerade jetzt in der Fastenzeit. Ich bin gerade mittendrin in der Kur. Nicola führt uns mit Herz, Hirn und Humor durch die Zeit und versorgt uns mit Rezepten, Regeln und basischem Wissen. Aber: Es ist nicht so streng wie eine klassische Diät und auch sehr familientauglich, denn einmal am Tag kann man/frau eine (kleine) Portion von einer normalen Familienmahlzeit mitessen! Und nach drei Wochen will ich schon gar nicht mehr anders essen.

  • #2

    Eva-Maria (Mittwoch, 03 März 2021 08:33)

    Ich bin sehr happy, dass ich die letzten vier Wochen mit Nicola gefastet habe! Erstens habe ich mindestens 4 Kilo abgenommen und zweitens fühle ich mich "wie neu geboren"......Die 'Rezepte sind super lecker und leicht umzusetzen. Teilweise haben sogar meine Kinder und mein Mann mit gegessen. Ich bekam professionelles Wissen mit Witz, Kreativität und Verständnis vermittelt. Auf alle Fälle nehme ich diese Ernährungsumstellung in meinen Alltag mit.......unter der Woche Basen-Zeit und am Wochenende Normal........so halte ich mich Ernährungstechnisch fit und energiegeladen :-)